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Herzlich willkommen
auf der Website des Deutschen Tempelherren-Ordens!

Der Deutsche Tempelherren-Orden
ist ein der christlichen Ökumene verpflichteter Ritterorden.

"NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS,

SED NOMINI TUO DA GLORIAM "

( Nicht uns, Herr, nicht uns,
sondern Deinem Namen gib Ehre! )

      Psalm 115, Vers 1



© Andrew Stewart Jamieson

Termine


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Nachrichten


 


  
Rassismus klar widersprechen - zum engagierten Handeln ermutigen (17.04.2016)

In den Leitlinien unserer Ordensverfassung ist die parteipolitische Neutralität verankert. Dies bedeutet aber nicht, zu Rassismus, Fremdenhass, Antisemitismus und zu jeglichen Formen des Rechtsextremismus keine Meinung zu haben.

Wir treten für Demokratie und Menschenrechte ein und sind uns der Symbolik unseres Kreuzes bewusst, das mit seinen acht Spitzen die Seligpreisungen umfasst und unsere Handlungsmaxime darstellt :
Selig sind die geistig Armen, die Leidenden, die nach Gerechtigkeit hungernden, die ungerecht Verfolgten, die Sanftmütigten, die Barmherzigen, die reinen Herzens sind und die Friedfertigen.
Die nach innen gerichteten Spitzen des Kreuzes symbolisieren die vier Kardinalstugenden, die ebenfalls zur Handlungsmaxime unseres Ordens gehören:
Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung, Weisheit/Klugheit
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KOMTUREI HANNOVER-NORDDEUTSCHLAND ZU GAST IN DER MARIENBURG (01.10.2015)

Am 18.07.2015 genossen wir als kleine Abordnung der Komturei, Ordensangehörige und Gäste, eine interessante Führung über den Weg der Welfen vom Kurfürstentum bis zum österreichischen Exil des letzten Königs. Dabei wurde uns die spannende Historie der Welfen mit ihrer 1000-jährigen Geschichte als ältestes Fürstengeschlecht Europas - prägend für die Region, der europäischen sowie der Weltgeschichte - nähergebracht.

Während der Führung bestaunten wir u.a. die Insignien des Königreichs Hannover, welche als Ensemble das erste Mal überhaupt öffentlich gezeigt wurden! Nach dem einzigartigen Rundgang erkundeten wir die Umgebung um das Schloss herum bei einem Spaziergang und ließen uns danach in der ehemaligen Remise und dem Burghof bei Kaffe und Kuchen  sowie einem kleinen Imbiss nieder. Im schönen Burghof lauschten wir dann den Erzählungen unseres OBr. Joachim, welcher selbst 25 Jahre Vorsitzender des Welfenbundes war.

Er wartete dabei mit interessanten und spannenden Anekdoten und Begebenheiten der bewegten 1000-jährigen Geschichte des Fürstenhauses auf, die der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Zum Schluss deutete OBr. Joachim noch ein ganz besonderes Bonbon an - eine Verbindung der Welfen zu den Templern, aber dies ist eine ganz andere Geschichte...

Ein unvergesslicher Nachmittag - vielen Dank dafür an OBr. Joachim, es war ein tolles Erlebnis!  › Artikel lesen



  
GEDANKEN ZUR ORDENSAUFNAHME VOM ORDENSPRIOR (30.09.2015)

In der Ansprache verdeutliche Ordensprior Dr. Schneider, dass auch heute noch wie damals geistlicher Geleitschutz von hoher Bedeutung ist. Wer sich auf den historischen Templerorden beruft, muss sich auch in der Gegenwart an den aktualisierten Ordensidealen messen lassen.

Geleitschutz geben heißt in aktualisierter Form, überall dort, wo man öffentlich Verantwortung trägt, sich sprachlichen Pfeilen wie diesen mutig entgegenzustellen: "Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber ...!" Geleitschutz geben heißt heute, überall dort, wo man diesen Aussagen entgegentreten kann, das Feuer geistiger Brandstifter zu löschen, damit nicht in Folge davon Wohnheime für Asylsuchende brennen.

Wir müssen uns aber auch am Ideal Christi messen lassen und am Ende der Welt die entscheidende Frage beantworten, ob wir den Geringsten unter uns so begegnet sind als ob wir Jesus Christus begegnen.

Für unseren Orden gilt es, sich jederzeit messen zu lassen, und zwar auch von denen, die uns in der Gesellschaft kritisch gegenüberstehen.
Für uns gilt, dass wir zurückbleiben, unseren Idealen nicht mehr gerecht werden, wenn wir mit den caritativen Aufgaben unserer Zeit nicht wachsen.

Wer mit den caritativen Aufgaben wächst, wird auch als Orden in seiner Gesamtheit wachsen, denn Christus im Sinne seiner Anfragen an uns, so zu bekleiden, macht auch anziehend für andere. Dabei sollen wir uns vom Ordensideal aus Psalm 115,1 leiten lassen: Nicht uns Herr, nicht uns, sonderen deinem Namen gib Ehre.  › Artikel lesen